Gemeinwohlökonomie ist ein Wort, das ich gestern zum ersten Mal in meinem Leben gehört habe. Dabei ist es eine wirklich einleuchtende Sache, und ich wusste nicht einmal, dass ich einen Nachbarn habe, der dies in seinem Betrieb praktiziert. Doch erstmal zur Frage, was Gemeinwohlökonomie eigentlich ist.

Da ich kein Fachmann bin, möchte ich das Ganze in meinen eigenen Worten sagen. Es bedeutet, dass man nicht nur wirtschaftet, um möglichst viel Geld zu verdienen. Man wirtschaftet und produziert zum Wohl aller Menschen. Man gibt etwas von dem was man verdient zurück oder verlangt von vornherein weniger. Kürzere Arbeitszeiten, gerechtere Lohnverteilung, Arbeitsweisen die Gesundheit fördern und sowohl der Natur als auch allen anderen dienlich sind. Das ist zumindest das, was ich von der Gemeinwohlökonomie verstanden habe. Entstanden ist diese Idee rund um den Wirtschaftspublizisten Christian Felber in Österreich. Mittlerweile gibt es auch in Deutschland schon einige Unternehmen, die nach dessen Prinzipien arbeiten.

Ein solcher Mensch, der seinen Betrieb nach diesen Regeln führt ist Harro Colshorn. Der studierte Jurist führt einen Bioland Gemüseanbau bei uns daheim um die Ecke (und er hat wirklich leckere Sachen). Er ist einer von drei Betrieben, die vor kurzem im Bayerischen Fernsehen vorgestellt wurden. Unter den anderen Unternehmern befindet sich sogar die Sparda Bank München. Wer meinen Nachbarn kennenlernen möchte , der kann sich den Beitrag dazu ansehen oder diesen Artikel des Bayerischen Rundfunks lesen. Das tolle ist, dass diese Menschen eigentlich etwas umsetzen, was sogar schon in der Bayerischen Verfassung verankert ist. Nur hält sich daran leider kaum jemand.

Ich finde es wirklich bemerkenswert, wie sich Menschen für eine Welt einsetzen, in der es mehr Gerechtigkeit für alle gibt. Eine Welt, in de Ressourcen besser verteilt werden, und in der Menschen aufeinander achten und dafür sorgen, dass jeder genug zum Leben hat und sich niemand zu Tode arbeiten muss. Eine Welt, in der es mehr gibt als Finanzen und Zahlen. me

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Manuela
18.02.13

Aufmachen und Loslaufen

Aufmachen und Loslaufen und ein Lächeln zaubern,

Andere mitnehmen, Mut machen und nicht abbringen lassen:

 

Nun ist es geschehen, wieder einmal beginnt laut Kalender ein neues Jahr. Dir Kalender wollen wir dazu ganz herzlich gratulieren. Wir wünschen dir alles Gute für deine 365 Tage. Wir wünschen dir viel Freude und Gesundheit. Wir wünschen dir, dass dein Jahr weniger Leid und Tränen hat als dein letztes Jahr.

Bitte Kalender, können wir uns zu deinem Geburtstag auch etwas wünschen? Wir wünschen uns deine Entspanntheit. Erinnere uns immer wieder daran, dass du unabhängig bist und nicht wir deine Herren. Bitte Kalender achte auch auf ein gutes Gleichgewicht von Arbeit, Freizeit und Entspannung. Vor allem aber wünsche ich mir von dir Zeiten der Begegnung mit Freunden und Menschen, die erst noch meine Freunde werden.

In diesem Sinn wünschen wir allen ein gutes Jahr 2013!

Manuela
21.12.12

Es wird Weihnachten

Schnee! Was für ein herrliches Bild. Der Blick aus dem Fenster lädt zum Träumen ein. Es erzählt von Ruhe und Frieden, von warmen Wohnungen und Schlittenfahren. Der Schnee lädt ein zur Schneeballschlacht und zum Spaziergang im Wald. Und er verkündet, dass Weihnachten wird.

Wir wünschen dir und deiner Familie schöne und erholsame Weihnachtstage. Wir wünschen dir viel Freude und wenig Stress. Wir wünschen dir Gemeinschaft und wenig Streit und wir wünschen dir Miteinander statt getrennte Wege.

Wir wünschen dir einen Traum von Weihnachten.

Herzliche Grüße aus Landshut von Claudia und Manuela und dem Team!

Schon als die ersten Worte an mein Ohr drangen war klar, meine Freundin ist krank. Im Laufe des folgenden kurzen Telefonates bestätigte sich meine Einschätzung. Sie hat eine ausgewachsene Erkältung/Grippe.

Daraufhin folgte meine Empfehlung an sie: Bitte melde dich krank und sorge dafür, dass du gesund wirst. Ihre Antwort war es, die mich entsetzte. "Ich kann nicht, ich möchte in einer Woche in Urlaub gehen. Ich bekomme sonst keinen Urlaub."

Wo sind wir in unserer Gesellschaft gelandet, dass Arbeitnehmer krank auf Arbeit gehen müssen, weil sie Angst um ihren Job haben? Ich kann mich noch gut daran erinnern, als erzählt wurde, dass Leibeigenschaft im Rahmen der Aufklärung abgeschafft wurde.

Inzwischen stelle ich fest, dass es diese Leibeigenschaft als moderne Form wieder gibt. Es scheint keine Rolle zu spielen, dass die Arbeitnehmer auch Menschen sind. Es geht nur um die Erbringung von Leistung, dabei spielt auch keine Rolle, ob diese Leistung tatsächlich erbracht werden kann.

Wollen wir als Gesellschaft überleben, werden wir Antworten finden müssen.

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