cdejong
17.04.13

Das Wissen der Arbeitnehmer


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Der perfekte Arbeitnehmer ist ... Alle Arbeitnehmer kennen ähnliche Sprüche. Doch was ist nun wirklich mit denen, die über das "Idealalter" hinausgehen.

Die durchschnittliche Lebenserwartung stieg in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich an. Die Deutschen werden immer älter: Jeder zweite Mann wird mindestens 80 Jahre alt. Bei Frauen ist die Lebenserwartung sogar noch höher, jede Zweite wird 85. Die aus der immer älter werdenden Bevölkerung resultierenden Probleme sind vielfach diskutiert worden. Es gibt zahlreiche Lösungsansätze. Einer dieser Lösungsansätze ist die Verlängerung der "Lebensarbeitszeit".

Auf dem Arbeitsmarkt ist ein Umdenken nötig um älteren Arbeitnehmern gerecht zu werden. Es gibt viele Vorurteile gegenüber älteren Arbeitnehmern gibt, die sich hartnäckig halten. Ab Mitte 40 gehören Arbeitnehmer oft "zum alten Eisen". Es stimmt, dass es ab Mitte 50 schwieriger ist, sich komplett neue Konzepte oder Abläufe anzueignen. Die abnehmende Lerngeschwindigkeit kompensieren Menschen in diesem Alter jedoch mit ihrer Erfahrung, dem über viele Jahre angeeigneten Wissen und der daraus resultierenden Routine. Viele der älteren Arbeitnehmer sind trotzdem in hohem Maße flexibel. Ihnen fällt es oft leichter, sich auf Veränderungen im Unternehmen einzustellen. Beides sind klare Vorteile, die auch höhere etwaige Gehaltsvorstellungen wettmachen.  

In der Vergangenheit wurde diese Altersgruppe trotzdem frühzeitig in Rente geschickt und das Knowhow verschwand ungenutzt. Unternehmen im 21. Jahrhundert stehen vor der Herausforderung, umdenken zu müssen. Nicht nur, weil die Jungen in immer geringerem Maß zur Verfügung stehen, sondern auch, weil die hohe Kompetenz ungenutzt bleibt.  Unternehmen, die die Erfahrung und das Wissen der "Alten" nutzen, profitieren selber davon und das ist clever.

Das Jahr-2000-Problem ist dafür ein gutes Beispiel. Viele alte Programme kannten nur eine zweistellige Jahreszahlangabe und hätten bspw. das Jahr 2001 als 1901 gelesen. Die Programme waren in alten Programmiersprachen geschrieben, das Wissen darüber war bei jüngeren Programmierern nicht mehr vorhanden. Deshalb wurden viele Informatiker und Programmierer aus dem Ruhestand geholt.

In einer Untersuchung bei amerikanischen Unternehmen wurde ermittelt, dass Teams dann besonders erfolgreich sind, wenn sie heterogen sind. Das spricht ganz klar für gut gemischte Teams - auch hinsichtlich der Alterstruktur.

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